Mittwoch, 21. April 2010

Warum Marathon?

Englische Psychologen haben knapp 1000 Ausdauersportler/Innen vor und nach deren erstem Marathonlauf zu den persönlichen Beweggründen befragt.

Danach treibt Männer eher der Leistungswille und Wettkampfgedanke, Frauen das gesteigerte Wohlbefinden ins Ziel.
"Am häufigsten wurden drei Begründungen für die Teilnahme an dem kräftezehrenden Lauf genannt: Die Läuferinnen und Läufer wollten das Rennen in einer bestimmten Zeit beenden, Selbstachtung und Stolz aufbauen sowie die Gesundheit verbessern. Deutliche Unterschiede entdeckten die Wissenschaftler aber in der Argumentation bei Frau und Mann: So wollten Männer primär unter Konkurrenzgesichtspunkten sehen, "wie weit ich in der Rangliste nach vorne komme", Frauen nannten eher psychologische Antriebe wie die Aufhellung der Stimmung, die Suche nach Lebenssinn, den Einklang mit der Welt – und die Kontrolle des Gewichts."
(Quelle: klick)
It's that simple! Dem bleibt nichts hinzuzufügen. Psychologische Erklärungen noch und nöcher spielen durchaus weitere Rollen vor der definitiven Anmeldung zum Lauf, der Urmensch hat jedoch unangefochten Platz 1 inne.

Muss man sich jetzt deswegen schämen? Solange man in einer Gesellschaft voller Urmenschen lebt, nein. Zum Glück gab es im Neolithikum und gibt es heute genügend individuelle Unterschiede. Puuhhh :-).

Keine Kommentare: