Freitag, 13. Juni 2014

Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae)

Mit einer Körperlänge von 30 bis 40 mm und einer Flügelspannweite von 60 bis 80 mm gehört diese Art zu den mittelgroßen Vertretern der Schwärmer (Sphingidae).

35 mm | f/18 | 0,6 sec | ISO 400

Seine Färbung variiert vom Grünlichen über Rotbraun bis ins Dunkle; das sich über den Vorderflügel ziehende breite Band kann in zwei selbständige große Flecken zerfallen. In Mitteleuropa lebt von IV bis VII eine einzige Generation, in Südeuropa kann von VIII bis X eine zweite auftreten. Die Schmetterlinge halten sich - nomen est omen - in Lindenalleen, an Waldrändern und in Parks auf; sie können sogar im Gebirge (in den Alpen max. 1500 m NN) nachgewiesen werden. Aus den grünen Eiern schlüpfen Raupen, die sich vorwiegend von Lindenblättern, aber auch von anderem Laub ernähren. Reifen sie heran, verkriechen sie sich in der Erde, um dort in einem festen Kokon als Puppe zu überwintern.

Making of:

Kein Imagestacking, nur ein "schnelles" Foto am Abend. Nicht perfekt und trotzdem schön.

"Ausleuchten"...

...Fokussieren...

...Abdrücken.

Kommentare:

Bettina hat gesagt…

Das Foto ist doch super! Danke für die Vorstellung dieses Falters (-;, ich habe ihn noch nie(bewusst)gesehen und bin gerade beeindruckt, wie gut mal wieder die Tarnung ist... die Flügel könnte man glatt mit den Flügeln eines Lindenblütenblatts verwechseln, wenn er dazwischen sitzt...

Christian hat gesagt…

Danke für dein Lob und deinen Kommentar, Bettina. :-)