Weiter ging die Hatz ... pardon ... die Fahrt nach Wiederitzsch und Radefeld, den Flughafen haben wir heute trotz lediglich fehlender 6 km nicht mehr besucht. Dafür gab es erneut an einer kleinen Autobahnbrücke ein Sprintduell. Duell ist zwar nicht der richtige Ausdruck, U. freute sich aber sicher diebisch, die 5 Meter Vorsprung vom Anfang (am Ende zusammengeschrumpft auf 50 cm) vor M. über die Kuppe gerettet zu haben.
Die Zeit saß uns (speziell A.) im Nacken, also ab durch die Mitte über Lindenthal und Gohlis zurück ins Zentrum. Dass es bei der heutigen Session außer Hupereien keine Schlägerei mit Pkw-Fahrern gab, wundert mich im Nachhinein etwas. Caramba!
Gegen 12 wollte ich dann mit M. noch jeweils eine Runde um Markkleeberger und Cospudener See drehen. Das war der Plan. Tatsächlich bekam ich die "Vorzüge" eines Zwei-Mann-Kreisels präsentiert, wurde an fast - okay, an jedem - Hügel geschlagen und musste im Windschatten lutschen. Oha, eine unschöne Erfahrung. So hast du dich also bei HH-B gefühlt? Na gut, war anscheinend doch eine harte Fahrt damals...
Meine Lektion hab ich heute gelernt, aber M. hat sich mit der Aktion nicht unbedingt einen Gefallen getan, denn der nächste Treff kommt sicher bald. Somit haben wir jetzt beide einen neuen Trainingsanreiz ;-)
Abgerundet hat die Ausfahrt ein Wolkenbruch mit Donnergrollen im Zeitraum von 13-15 Uhr, der sage und schreibe 9 l/m² Niederschlag brachte. Bemerkenswert: Stoisch zogen Radlergruppen währenddessen an unserem Unterstand im Bushäuschen vorüber. Wer will da schon länger im Trockenen bleiben? Eben, nur Mädchen.
Tourdaten:
* 114 km
* 370 hm
* 4:15 h Fahrzeit
* 1:30 h Pausenzeit (*hüstel*)
Abschließend muss noch die Mail eines Mitfahrers zitiert werden:
"Das Team hatte heute mal wieder Auslauf und genoss das Frühsommerwetter bei einer in der Summe 300 km Radtour. Bevorzugt in Oberlenkerposition wurden Sprints mit fast 60 km/h gefahren und, ausschließlich um das Training zu intensivieren, wurde von manchen Teilnehmern ein Sicherheitsabstand von 1-2 Minuten eingehalten, sodass man sich lediglich an Ampeln koordinierte.
Nach reiflicher Überlegungen wurde schließlich der Verlust zweier Teamkollegen nach den ersten 220 gefahrenen Kilometern nicht mehr auf mangelnde Kondition, sondern wohl eher auf das ungepflegte Aussehen der verbleibenden Fahrer geschoben, was jedoch durch eine ausgiebige Dusche schnell behoben werden konnte. Leider weigerte sich der Sponsor die Heizungsrechnung zu begleichen, so dass lediglich kaltes Wasser zur Verfügung stand, davon aber reichlich.
Nach der Feststellung, dass die Konkurrenz nie schläft und wohl ein Trainingsmangel vorliegt, wurde der Markkleeberger See ein zweites mal angefahren, geschickt um versteckte Schlaglöcher navigiert, die Kletterpartie mit dem dafür vorgesehenen großen Kettenblatt gefahren, um schließlich den gelungenen Frühsommertag in kurzen Hosen in Leipzig zu beenden.
Abschließend will ich allen Teilnehmern für die rege Teilnahme, dem angebotenen, wenn auch nicht in Anspruch genommenen Kuchenspenden, dem Sponsor meines Fahrrads (mit Ausnahme des Mechanikers), und der Person, dir mir um den Cossi treu gefolgt ist, danken."
(der wo denkt, er würde Lance heißen tun aka M.)








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