Montag, 9. August 2010

Hochwasserrunde

Nach einer Woche mit völliger Radabstinenz zog es mich gestern wieder hinaus an die Mulde, zu lauschigen Waldpassagen und kleinen Kletterpartien. Die Rekordniederschläge in den Mittelgebirgen hatten ganze Arbeit geleistet, sowohl Zwickauer als auch Freiberger Mulde über die Ufer treten lassen.

So fuhr ich - natürlich mit Kamera - über Großbothen, Kössern, Zschadrass, Colditz bis zur Lastauer Sägemühle. (See)Kühe wadeten auf ihrer überschwemmten Weide entlang und boten mitsamt der überfluteten Baumgruppe einen drolligen Anblick.
Wenig später und kurz vor der kleinen Bergprüfung in Ceesewitz hab ichs nicht länger ausgehalten und mein erstes Sonnenblumenfeld überhaupt fotografiert. Klingt komisch, ist aber so.

Es ging weiter über Rochlitz, Rochlitzer Berg, Wechselburg, Hartha (von da der Blick gen Göhrener Viadukt), Burgstädt und vorbei am Mühlauer Forst dem Johannisbach folgend nach Chursdorf.

In Penig schnell zwei Fotos von der Mulde geschossen, dann weiter nach Amerika. Ich fuhr von nun an im Recom-Modus, hatte ich doch bloß 5 Riegel (also die Ration für eine durchschnittliche 100 km-Runde) eingepackt anstatt derer 10 für eine abwechslungsreiche 160er Strecke mit 1500 hm. Damn.
Immerhin konnte ich am Ortsschild von Amerika ein paar Wochenendausflüglern noch eine Freude machen und die dreiköpfige Familie geschlossen auf den Chip ihrer Kamera bannen.

Retour rollte es dann flach aus über Lunzenau, Rathendorf, Roda, Greifenhain, Priessnitz und Eula.

Tourdaten:

* 156 km
* 1500 hm
* 5:53 h Netto
* 7:44 h Brutto



Bei Kössern



Lastau









Göhrener Viadukt
Penig I
Penig II
Bei Amerika


Oberhalb Lunzenaus

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