Sonntag, 9. August 2009

On the road again

Nach einer Woche ohne ausdauersportliche Betätigung (vom 10 km-Marsch mit dem Gleitschirm auf dem Rücken mal abgesehen), konnte ich heute wieder ein paar Höhenmeter per Muskelkraft überwinden. Gemeinsam mit A. ging es nach Marienberg, welches uns praktischerweise als Startpunkt einer Tour in den Norden durch das Tal der Zschopau (und an den Seitenhügeln empor :-)) diente. Bis Wolkenstein verläuft die Strecke human und größtenteils bergab. Hier verlassen wir die B171 und radeln nordwestwärts bis Weißbach. Ziemlich kleine Strässchen (leider stellenweise mit miesen Teerflecken übersät) aber auch dafür entschädigende wunderschöne Ausblicke in oben genanntes Tal bleiben im Gedächtnis haften. Zschopau ist erreicht - und wird gleich wieder per Kraxeltour durch Miniwege verlassen. Ab jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Augustusburg, deren Erklimmung meine Begleitung heute nicht mitmachen wollte. Wir verabschieden uns in Schellenberg und Punkt 16 Uhr bin ich allein unterwegs in den Norden. Ich fahre anfänglich die Route vom 12.07.2008 ab (damals 200 km mit Mario), weiche aber in Oberlichtenau vom bekannten Kurs ab und fahre über Garnsdorf, Claußnitz, Sörnzig fast Luftlinie zum Rochlitzer Berg. Erschreckend niedrig ist der Wasserstand der Zwickauer Mulde, welche ich mittels Hängebrücke von Fischheim nach Sörnzig zum Nordufer hinüber quere.

10 Minuten benötigt man im halbwegs flotten Tempo von der Mulde bis zum "Gipfel" dieses 348 m NN hohen Porphyrberges. Mittlerweile ist es 5 vor 6, meine Trikottasche wieder befreit von Molkeriegelverpackungen und das Rad startbereit für die wilde Hatz nach Königsfeld. Ein Damwildgehege befindet sich rechts des Weges am Ortseingang von Köttwitzsch, man rollt weiter auf leicht abschüssiger Straße und muss erst in Königsfeld wieder Druck auf die Pedale bringen.



Ebersbach, Buchheim, Bad Lausick sind dank des netten Ostwindes schnell erreicht und die letzten Kilometer über Kitzscher und Espenhain kein Problem mehr. Am Nordufer des Hainer Sees wurde noch fleißig gebadet, wie unschwer am gut belegten Parkplatz und einer Stippvisite am Aussichtspunkt erkannt werden konnte. Wieder zurück am Stausee Rötha, fiel mir der Geruch verwesenden Fisches auf. Kein Wunder bei 50 cm Wassertiefe und kaum vorhandener Frischwasserzufuhr aus der Pleiße. Herr Bobbe, das wäre eine sinnvolle Verwendung der Flutgelder aus Dresden gewesen!!!

Tourdaten:
  • 1684 hm
  • 130 km
  • 5:15 h
  • 71,7 km/h vmax

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