Samstag, 29. August 2009

"Schön sein, und ein bisschen obszön sein, sagt die Frau zu... "[...]

Yo, bei Campino kommt das eindeutig besser, als wenn ich die Stimmbänder schwingen würde ;-). Aber genug der Faxen zum Samstagmorgen, denn es geht im folgenden um das wohl wichtigste Thema überhaupt: Wonach beurteilen Frauen uns Männer?

Zwei Männer (!) von der Staatsuni in Pennsylvania sind dieser Frage nachgegangen.
Frauen bewerten demnach sowohl "sexual" als auch "nonsexual routes". Butter bei die Fische. Watt das denn, Alda?

Schon gut. Die sexuelle Attraktivität des Mannes wird eindeutig anhand der sekundären und tertiären Geschlechtsmerkmale bestimmt (also Behaarung, Stimme, Körpergröße, Knochbau etc.). Soweit, so bekannt. Dazu kommt eine Einschätzung des "allgemeinen ästhetischen Eindrucks".

Die Probandinnen (50 insgesamt) sollten beim Betrachten von Gesichtern männlicher und weiblicher Personen auf einer Skala von 1 bis 7 beurteilen, ob sie diese als potenzielle Kandidaten für ein Date (yepp, Anne Will for president) oder als Partner für die Arbeit im Labor für interessant halten. Für den zweiten Teil der Studie bekamen 50 andere Studentinnen dieselben Gesichter präsentiert - nur leicht verändert. Und zwar war die obere Gesichtshälfte gegen die untere verschoben worden mit dem Ziel, das Hauptaugenmerk auf die sexuellen Merkmale zu lenken.

Das Ergebnis: Die Auswahl eines Partners für ein Date wurde durch die Manipulation am Bild kaum beeinflusst. Jene eines sympathischen Partners für die Laborarbeit dagegen massiv.
Womit bewiesen wäre, dass die Beurteilung (um es salomonisch auszudrücken) nach mindestens zwei Kriterien erfolgt.
(Quelle: Journal of Experimental Social Psychology)

Hier der Link zur Studie: Klick.

Ich wünsche uns allen einen schönen Samstag ... ob nun am Badestrand oder beim Chirurgen :-)

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