Dienstag, 1. Dezember 2009

Lauf in die Nacht

Eine Kaltfront bescherte uns heute 15 l Niederschlag, infolgedessen meine üblichen gelenkschonenden Wege nicht genutzt werden konnten. So ging es kurz vor Sonnenuntergang auf Asphaltgeläuf bis ans Nordufer des Hainer Sees. Die Basis hing unter 200 m und dazu führte ein frischer Wind aus nordwestlichen Richtungen den ein oder anderen Regentropfen mit sich.

Im oberen GA2-Bereich fühlte ich mich trotz 160er Durchschnittspuls sehr wohl und lies den Gedanken ihre Freiheit. Mir kommt es vor, als ob ich jedes Jahr ein wenig tiefer in einer ganz persönlichen Schatztruhe grabe und dabei zukünftig noch auf so einige Überraschungen stoßen werde. Ich hoffe, der Bewegungsapparat passt sich jetzt im Winter bei Wochenumfängen von 50 bis 60 km (in überwiegend ruhigen Pulsbereichen) immer besser an das Laufen an und beschert mir im nächsten Jahr ein paar schöne Erlebnisse bei Wettkämpfen.

Ein Nachmittag in der Woche ist der Begleitung einer Blinden auf dem Weg zum Hamburg-Marathon gewidmet. Wir bewegen uns aktuell noch im joggenden Regenerationsbereich, was grundsätzlich nicht schlecht ist, aber sobald wie möglich verändert werden wird :-). Ich wünsche ihr, dass im kommenden Jahr nicht wieder bei km 38 aufgegeben werden muss.

Tja, und ich? Circa 800 kcal wurden vorhin in einer Stunde verbrannt, im Anschluss gleich wieder nachgetankt und im Moment geniesse ich ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit. Auch mal schön.

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