Montag, 14. Juni 2010

Zwei Räder und ein Seil

Nach dem netten Projekt von letzter Woche hatte dieses Wochenende ebenso wenig Nachtschlaf zu bieten. Ich war allerdings nicht der Alleinschuldige.
Geplant war für den Sonntag die Besteigung des Falkensteins über den Schusterweg (III) - nach langer Zeit wieder ein Kontakt mit den Besonderheiten der sächsischen Kletterei.

So ging es am frühen Sonntagmorgen per Rad gen Dresden und von dort weiter mit dem Auto ins Elbsandsteingebirge, da passenderweise der zweite Teil der Seilschaft ein paar Tage in der Gegend weilte. Das mobile Gewissen litt selbstverständlich ein klein wenig ;-).

Nach ziemlich direkter Anfahrt, einem infolge Kartencrashs abgestürzten GPS und zwei Auskünften netter Menschen vor Ort haben wir es gegen 11 Uhr gerade noch rechtzeitig auf den (15 Minuten) später komplett belegten Wandererparkplatz in Ostrau geschafft.

Der Weg durch den Wald bis zum Falkenstein ist ein Kleinod für sich; mit winzigen Versumpfungsstellen am Wegesrand, Schwefelabsonderungen an den Wänden umliegender Felsen und wildromantisch gelegten Holzpfaden. Anyway, ich durfte ja nicht so fotografieren wie ich wollte, denn uns stand das erste gemeinsame Mehr-Seillängen-Projekt in der Sächsischen Schweiz bevor.

In aller Kürze: Es ist sehr spannend, sich seine Sicherungen selbst irgendwo in Felsspalten, um Blöcke oder über Kanten zu basteln und dann auf deren Haltbarkeit im Falle eines Falles zu vertrauen - das nennt man wohl "Klettern mit allen Sinnen".



























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