Donnerstag, 28. April 2011

Lebendige Arche

Wie es Ameisen genau schaffen, sich bei Überschwemmungen zu lebendigen Flößen zu formieren und unbestimmte Zeit auf dem Wasser zu überleben, haben amerikanische Forscher jetzt an Feuerameisen untersucht.

Das Ergebnis: Die Tiere bilden mehrere Schichten, von denen die unterste Lage (befindet sich unter Wasser) aus Ameisen besteht, die ihre Füße untereinander verhaken und sich daran festbeißen. Der Clou dabei: Es entsteht ein Gewebe geringer Dichte mit darin eingeschlossenen Luftblasen, die es den Tieren zusätzlich erlauben, unter Wasser zu atmen.

PS: Das Ganze hätte sicher mit vertretbarem Aufwand auch ohne einen Massenmord untersucht werden können.

Mein kleines Privat-Archiv bietet nach dem Hochwasser des vergangenen Herbstes Aufnahmen heimischer Ameisen beim Umgang mit einem temporär gefluteten Habitat.






Das Bild zum Post-Titel:

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