Wie es Ameisen genau schaffen, sich bei Überschwemmungen zu lebendigen Flößen zu formieren und unbestimmte Zeit auf dem Wasser zu überleben, haben amerikanische Forscher jetzt an Feuerameisen untersucht.
Das Ergebnis: Die Tiere bilden mehrere Schichten, von denen die unterste Lage (befindet sich unter Wasser) aus Ameisen besteht, die ihre Füße untereinander verhaken und sich daran festbeißen. Der Clou dabei: Es entsteht ein Gewebe geringer Dichte mit darin eingeschlossenen Luftblasen, die es den Tieren zusätzlich erlauben, unter Wasser zu atmen.
PS: Das Ganze hätte sicher mit vertretbarem Aufwand auch ohne einen Massenmord untersucht werden können.
Mein kleines Privat-Archiv bietet nach dem Hochwasser des vergangenen Herbstes Aufnahmen heimischer Ameisen beim Umgang mit einem temporär gefluteten Habitat.
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