Mittwoch, 18. März 2020

Fliegen und Wandern in Laucha

Mein letzter Besuch der Weinberge? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr genau. Es können zwei, vielleicht auch drei Jahre sein. Auf jeden Fall viel zu lang.

Wir starten kurz nach 8 Uhr in Leipzig und sind eine Stunde später am Drachen- und Gleitschirmstartplatz des LSV Laucha-Dorndorf e.V.

Ein feines Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden wird gefolgt von hektischen Startvorbereitungen. Der Wind nahm zu - das sollte er im Tagesverlauf noch weiter machen - und die erfahrenen Piloten hoben allesamt ab. Zu den Erfahrenen gehöre ich in diesem Fluggebiet definitiv nicht und so schloss sich das Startfenster bereits wieder als ich startklar war: Der Wind blies mit Spitzen von über 40 km/h über die Kante und machte ein sicheres Starten unmöglich.

Weil die Prognosen nun eine lange Flugpause bis in den späten Nachmittag vorsahen schnürte ich die Laufschuhe und absolvierte meine ohnehin für diesen Tag geplante Einheit. Bis Burgscheidungen folgte ich dabei der Unstrut stromaufwärts, die kleinen Wellen ließen den Puls ordentlich tanzen. Nach 70 Minuten Bewegungszeit und knappen 260 hm in den Beinen schnappte ich meine Kameraausrüstung für einen Besuch der Weinberge.

Mein Tagesvideo


Fotos meiner Wanderung

Keine Angst, sie sind sehr scheu.

Wanderwege durchziehen das Gebiet.

Die Querfurter Platte besteht aus Muschelkalk.

Streuobstwiesen sind Garanten für Artenvielfalt.

Buntsandstein begrenzt die Querfurter Platte im Westen.

Der Fliegerhorst Laucha.

In den Weinbergen wurde fleißig gearbeitet.



Steiler Abbruch der Querfurter Platte hin zur Unstrut.


Kleine Häuser in den Weinbergen.

Kleiner Fuchs (Aglais urticae).




Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Wein gehört dazu.




Ein alter Weißdorn auf Trockenrasen.


Zugang in einem verlassenen Kalksteinbruch.

Das Frühlings-Hungerblümchen (Erophila verna).



Flechten zeigen gute Luftqualität an.

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