K. ist ein so böses Wort, dass man es bei ein paar (unbeabsichtigt) getöteten Soldaten (Soldaten!!) nicht verwenden sollte. K. gibt es nicht; nicht für Deutschland, denn das hätte weitreichende Folgen. Asymmetrische Bedrohungslage; Stabilisierungseinsatz mit helfener und schützender Funktion, der aber auch die Kampffunktion im Blickfeld hat; humanitärer Einsatz etc. heißt das.
Die Amis scheinen ihre hohen Verluste im Süden Afghanistans aber mit K. in Verbindung zu bringen: "Ja, wir führen einen Krieg." (David McKiernan, Kommandeur der Isaf-Schutztruppe). Würde man es hierzulande klar aussprechen, kämen möglicherweise ein paar Problemchen auf unseren Verteidigungsminister (und nicht nur den) zu.
Die da wären:
- Macht man aus "Aufständischen" K.gegner droht die Anklage vor dem Bundesverfassungsgericht
- Das BW-Mandat sieht keine K.führung vor
- Eine Prüfung, ob der Verteidigungsfall vorliegt, will keiner. Jung zu allerletzt.
Trösten Sie sich, Herr Jung. Die Wahlen kommen bald.
PS: Hier schreibt kein überzeugter Ex-Zivi, denn mit dem richtigen Elternhaus und einem anderen Freundeskreis hätte ich die deutsche Freiheit sicher auch gern am Hindukusch und in Hammelburg verteidigt.
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