Mittwoch, 8. Juli 2009

Oha

Vor zwei Tagen wollte ich abends ursprünglich nur eine normale Runde drehen mit ein paar Intervallen. Daraus wurden dann 250 hm auf 78 km in 2:20 h (und das alles noch OHNE Aerolenker, Mario ;-)). Kaum Wind, das näherkommende EZF und ein wenig Frust können in den Beinen wahre Wunder bewirken. Kleine Anstiege: über 30; kleine Abfahrten: über 40. Über Grimma - Köhra - Belgershain ging es wieder in Richtung Kraftwerk ... und die Beine schmerzten immer mehr. "Komm schon, lass ausrollen." "Das Ding ist im Sack - es reicht jetzt." "Warum eigentlich??" All das sind Abwägungen / Fragen, die sich unweigerlich einstellen, wenn, ja wenn die audiophile Ablenkung fehlt.

Meinen allergrößten Respekt haben die Langstreckenausdauerathleten. Egal ob Radfahrer bei Mehrtagesrennen oder Triathlet, ob Schwimmer oder Marathonläufer. Die mentale Stärke ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn (sofern gleiche Rahmenbedingungen herrschen) ein austrainierter Körper ist auf diesem Level bei allen Teilnehmern eine Grundvoraussetzung. Bis zum Ziel hab ich übrigens auf den letzten 10 Kilometern noch 4 Sprints eingebaut bis die Beine so richtig schmerzten. Der Sinn? Die Frage ist der Sinn.

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