Ein knappes Stündchen später besserten sich der Wind (der nahm nämlich ab) und die Gesellschaft (die wurde nämlich weiblich). Na ja, es ging dann doch bloß um die Frage nach einem Tandemflug ;-).
Los gehts. Frank startet und säuft ab. Tja, immerhin lerne ich auf diese Weise gleich mal die Abholstrecke zwischen den Weinbergen kennen (da darf man keinen Gegenverkehr haben).
Zweiter Versuch. Es geht. Mein Baby kann sich kaum von den Disteln trennen, als es mir schließlich doch noch gelingt und ein herrlicher Soaringflug seinen Anfang nimmt.

Gemeinsam fliegen wir im kleinen Windfenster von vielleicht einer Stunde mit maximal 86m Startüberhöhung. Ein Traum. Nach meinem Ausflug entlang der Ridge (und erfolgreicher Rückkehr) saufe ich plötzlich ab. Kratzen in 5m Höhe an den Weinstöcken bringt auch nichts mehr, also ab zur riesigen Landewiese. Frank kann sich noch etwas festbeissen und setzt 10 Minuten später auf. Der Weg zurück ist per pedes schon ein wenig schweißtreibend, versöhnt allerdings mit toller Trockenrasenvegetation und einer Schichtquelle im Schatten der Bäume.




Bis ganz bald, Laucha!
PS: Der nächste Flug sollte dann so aussehen :-)
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