Dienstag, 21. Juli 2009

Stacheliges Laucha

Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung. Das Posting kam in letzter Zeit viel zu kurz, ich weiß es ja. Deshalb steige ich zur Versöhnung heute gleich mit einem kleinen Bildbericht zu einem Ausflug nach Laucha ein. Am 12.07. meinte Frank, dass der Wind wohl passen würde und so ging es zu zweit ab in den wilden Westen. Geringe Niederschläge (0,4 l/m²) waren noch für den Nachmittag angekündigt gewesen. Am SW-Hang der Querfurter Platte oberhalb der Unstrut angekommen tröpfelte es (leider doch) und der Wind hätte jedem Kiter ein Lächeln ins Gesicht gemalt. Abwarten und ... Weintrauben essen.

Ein knappes Stündchen später besserten sich der Wind (der nahm nämlich ab) und die Gesellschaft (die wurde nämlich weiblich). Na ja, es ging dann doch bloß um die Frage nach einem Tandemflug ;-).

Los gehts. Frank startet und säuft ab. Tja, immerhin lerne ich auf diese Weise gleich mal die Abholstrecke zwischen den Weinbergen kennen (da darf man keinen Gegenverkehr haben).

Zweiter Versuch. Es geht. Mein Baby kann sich kaum von den Disteln trennen, als es mir schließlich doch noch gelingt und ein herrlicher Soaringflug seinen Anfang nimmt.



Gemeinsam fliegen wir im kleinen Windfenster von vielleicht einer Stunde mit maximal 86m Startüberhöhung. Ein Traum. Nach meinem Ausflug entlang der Ridge (und erfolgreicher Rückkehr) saufe ich plötzlich ab. Kratzen in 5m Höhe an den Weinstöcken bringt auch nichts mehr, also ab zur riesigen Landewiese. Frank kann sich noch etwas festbeissen und setzt 10 Minuten später auf. Der Weg zurück ist per pedes schon ein wenig schweißtreibend, versöhnt allerdings mit toller Trockenrasenvegetation und einer Schichtquelle im Schatten der Bäume.









Bis ganz bald, Laucha!

PS: Der nächste Flug sollte dann so aussehen :-)

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