Montag, 24. August 2009

Ein Sonntag am Hainer See

Dank Denise' toller Organisation konnten wir gestern mit Profimaterial wunderschöne Aufnahmen in unserem Fluggelände als Teil des Bewerbungsclips zur DHV Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr drehen. 5.25 Uhr war ich früh morgens der erste, ein paar Minuten später trafen unser Kamerateam und Denise ein. Die Hauptperson hatte ein wenig verschlafen, weshalb der erste Tandemflug dieses Morgens so gegen 6.20 Uhr und damit erst nach Sonnenaufgang gestartet wurde. Den Bildern sollte es keinen Abbruch getan haben, denn es wurde von fantastischen Nebelansichten, marmorierter Seeoberfläche und von Ohr zu Ohr strahlenden Gesichtern erzählt. Ja, erzählt, denn einer muss ja die Winde fahren ;-)

Wer meinen Blog verfolgt hat, dem ist die RASP-Grafik aufgefallen. Nur dumm, dass bei 15 parkenden Autos und einer ebenso langen Helmreihe der erste Versuch sitzen muss. Der saß dann auch - im 2,5er Saufen vor dem Abgang einer neuen Thermik. Heute hätte ich wieder Gentleman sein sollen ... und Peggy vorlassen. Nein, Spaß beiseite, sie durfte 5 Minuten später mit dem zweiten Seil starten und einen genialen Höhenflug geniessen. Wollte gar nicht wieder runtergehen, gelle? ;-)

Ich wusste, dass ein neuer Versuch erst in 2-3 Stunden gelingen wird, schob ein wenig Windendienst, wollte etwas im Schatten dösen ... wurde als Abholer eingesetzt. Uli und Ivo hat es hinter dem Kraftwerk bei Kieritzsch bzw. Großstolpen abgesetzt, Thomas P. bei Goddula (where the f*** is that??). 36 Minuten Fahrzeit über die A38, Abfahrt Lützen, Kopfsteinpflaster (logisch, denn man ist in Sachsen-Anhalt!), ein überglücklicher Streckenflieger, ein seine Laune langsam wieder in den Griff bekommender Abholer. So ist das Leben.

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