Montag, 1. Februar 2010

Winterfliegen an der Unstrut

Das frühe Aufstehen gestern (6.15 Uhr) hat sich gelohnt. Gemeinsam mit Torsten ging es bei perfekt angesagten Bedingungen nach Laucha. Große Gänseschwärme, ein toller untergehender Vollmond sowie ein ebenso prächtiger Sonnenaufgang waren genau die richtigen Muntermacher.

9.26 Uhr: It's Airtime! Es ging gut, zwar nicht allzu hoch, aber dafür zuverlässig. Eine Stunde am Stück sollte es schon sein ... nach 40 Minuten drückte jedoch die Blase. Doof, aber was soll's. Da fliegt man halt schneller :-), schaut immer wieder auf das Vario, wird nervös, noch 10 Minuten, noch 5 Minuten, jetzt müsste es reichen. Okay, 2 Minuten Zugabe, jetzt aber runter. Gerade rechtzeitig.

Kurz nach der Landung kommt der Anruf eines Bekannten an: "Wie schauts aus?" "Basst scho." "Okay, bis gleich." Gegen Mittag nahm der Wind dann merklich zu, mittlerweile war ganz Jena eingetroffen (ich zählte 7 Autos), ein Pilot aus Cottbus, einer aus Berlin. Der letztere hatte übrigens einen Speedflyer, einen Drachen und einen Gleitschirm dabei. Geflogen ist er mit allen 3 Spielzeugen - denn das Windspektrum des Tages deckte den gesamten Bereich von "zu schwach" bis "zu stark" (für Gleitschirme) ab.


Ein kleines Niederschlagsgebiet brachte gegen 13 Uhr wenige Zentimeter Neuschnee. Die paar Krümel hielten einige aber nicht vom Bodenhandling und Weiterfliegen ab.
Meinereiner hat auch noch einen Hüpfer gewagt, den Pappeln mit (fast) Tuchfühlung adios gesagt und sich auf einer Pferdekoppel eingebombt. Nur so lernt man die abwechslungsreiche Fauna einer Buntsandstein-Muschelkalk-Schichtstufe kennen. Flitzende Hasen und Wacholderdrosseln.

Der Link zum Flug: klick.

















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