Dienstag, 30. März 2010

Kürzer, weniger

Ist es nicht niedlich? Ein Biologe ist bei der Arbeit an einem Kompendium über den Rhein auf eine bald 100 Jahre alte FALSCHE Längenangabe desselben gestoßen. Was für eine Nachricht! Nicht 1320 km sollen es sein, sondern "erstaunliche 90 Kilometer weniger" (SZ, Nr. 72, S. 24). 1932 scheinen ein simpler Zahlendreher in Knaurs Lexikon und sich anschließendes gegenseitiges Kopieren aus wenigen Quellen die Ursache für unser falsches Wissen gewesen zu sein. Ich hab Tränen in den Augen.

Apropos Tränen,
Obama und Medwedjew haben sich am Freitag darauf verständigt, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe um 30% binnen 7 Jahren zu senken. Die Menge der Trägersysteme soll auf jeweils 800 halbiert werden. Wie muss man sich so ein Telefonat vorstellen?

Obama: Hello Dmitrij, lets talk about the bombs again.
Medwedjew: Hi Barack. Need some money for other (new?) stuff?
Obama: Well, its this kind of stupid game, we both get used to. In all honesty, I'd like to go back to Chicago, do some work down the street, having a good time with my friends.
Medwedjew: Oh no! Think about Washington, Lincoln, JFK, a job is waiting out there, history too (and for me?).
Obama: Yeah, Dima, right. Fighting for the health of the American People needs me in The White House. Less bombs, less fear, more brain, more health. It's that simple way!
Medwedjew: We'll, nice ... oh sorry but I have to quit. Wladimir wants to sit down on presidents chair just to check up, if he still fits in between. See you in Chicago down the streets.

By the way, der Kommentar von Putin zu den gesuchten Helfern des Bombenanschlags auf die Moskauer Metro: "Wir werden sie vom Boden der Kanalisation abkratzen und ans Licht zerren." Das nenn ich objektive Auseinandersetzung mit der Problematik. Gute Nacht.

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