Freitag, 1. Januar 2016

Neujahrsspaziergang

Im Südwesten des Landkreises Leipzig befindet sich unmittelbar an der Grenze zu Thüringen ein Naturschutzgebiet: Die Eschefelder Teiche. Bereits im 15. Jh. wurden im größten Teich – dem Großteich – im Auftrag des Herrn von Einsiedel Fische gezüchtet. Ende des 18. Jh. entstand das Teichhaus, welches heute eine Naturschutzstation sowie Gaststätte beherbergt. Zu DDR-Zeiten fand man auf dem Gelände außerdem einen Schweine- und Rinderstall, von 1960 bis 1967 wurden hier obendrein jährlich 20.000 Enten gemästet.

Spätere Verwalter vergrößerten das Areal auf heute 7 Teiche (152 ha) und schufen ganz nebenbei ein Vogelschutzgebiet mit überregionaler Bedeutung. Leider konnten sich das Land Sachsen und der NABU lange nicht über die Kostenübernahme zur Instandsetzung einer Bewässerungsanlage mittels Druckleitung aus der nahen Wyhra einig werden, sodass aufgrund eines zu niedrigen Wasserstandes und teilweise trockener Teiche weniger Brutvögel als möglich während der Saison anzutreffen sind. An dieser Situation scheint sich im neuen Jahr etwas zum Positiven zu wandeln, denn es wurden Überläufe saniert. Bleibt zu hoffen, dass der Landkreis Leipzig als neuer Eigentümer seinen naturschutzrechtlichen Verpflichtungen schnell nachkommt.

1. Januar 2016.

Grillgut?


Der Großteich.

Der Streckteich.

Blick über den trockenen "Vorwärmer" zur Frohburger Kirche.

Winterfutter I.



Gemähtes Schilf...

...und ein Priel im Vorwärmer.

Der Ziegelteich.

Der Neue Teich.

Das Teichhaus hinter dem Ziegelteich.

Wasserwurzeln an einer...

...Weide.

Winterfutter II.





Am Pahnaer See.

Knöcheltiefes "Anbaden".



Am 29. März 1955 verließ der letzte Kohlezug den ehem. Tagebau.

Keine Kommentare: