Erdgeschichte erlebbar machen ist das Ziel des Geoparks Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V., ein Verein mit Sitz in Grimma. In diesem Jahr hat er seine Bewerbungsabsichten bei der UNESCO als internationaler Geopark bekanntgegeben und hofft nun auf dafür unentbehrliche Unterstützung aus Berlin. Denn Empfehlungsschreiben der jeweiligen Regierung sind unabdingbar, um als nationaler Akteur in Paris überhaupt gehört zu werden.
Was macht diese Region zwischen Wurzen und Rochlitz, zwischen Mügeln und Naunhof so einzigartig? Ihre Einzigartigkeit reicht zurück bis ins Perm vor etwa 299 bis 251 Mio. Jahren. Die variskische Gebirgsbildung nähert sich damals ihrem Ende; insbesonders erhob sich die Uralkette, welche den nordatlantischen mit dem nordasiatischen Kontinent verband: Pangäa bildete sich. Ein warmes bis heißes Klima war vorherrschend, in den Binnenmeeren vollzog sich ein dramatischer Artenschwund (z.B. Aussterben der Trilobiten). An Land entstanden erste Nadelwälder im Bereich des heutigen Europa, das Klima begünstigte ferner die Expansion von Reptilien (die ersten Schildkröten erscheinen).
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Freitag, 25. Dezember 2015
Samstag, 7. Februar 2015
Geologische Exkursion zu den Schrammsteinen | 07.02.2015
Mein bislang coolster Besuch auf den Schrammsteinen harrt bis dato seiner Wiederholung. Motivieren könnten mich die Anfertigung besserer Fotos und/oder eine zügigere Reisegeschwindigkeit; allein die pure Neugier, ob es mir heuer besser gelingt als an jenem 14. November 2010, würde schon ausreichen.
"Geologie erleben" nennt sich eine Veranstaltungsreihe des Nationalparkzentrums in Bad Schandau, zu deren Jahresauftakt ich mich sehr kurzfristig angemeldet habe.
Die Touren werden durchgeführt vom Nationalparkführer Rainer Reichstein, seines Zeichens Physiker mit familiärer Vorbelastung für das Fach Geologie (der Vater hatte darin eine Professur inne). Der SEV spuckt seine wenigen Fahrgäste 8.52 Uhr am Nationalparkbahnhof Bad Schandau aus, per pedes will ich den Treffpunkt Wanderparkplatz im Zahnsgrund erreichen. Die Zeit bis 10 Uhr soll genutzt werden, um mich sowohl mit meinem neuen Objektiv vertraut zu machen, als auch den Spaziergang entlang der Elbe bei traumhaft sonnigem Winterwetter zu geniessen. In Matrosenuniformen gekleidete junge Männer halten in Postelwitz bereits das erste Bier des Tages in Händen, kurz darauf lugt der Meeresgott Poseidon persönlich von Bord eines auf dem Trockenen liegenden Schiffes herüber. Klarer Fall von "Postelwitzer Schifferfastnacht", einer im Ort seit 400 Jahren gelebten Tradition.
"Geologie erleben" nennt sich eine Veranstaltungsreihe des Nationalparkzentrums in Bad Schandau, zu deren Jahresauftakt ich mich sehr kurzfristig angemeldet habe.
Die Touren werden durchgeführt vom Nationalparkführer Rainer Reichstein, seines Zeichens Physiker mit familiärer Vorbelastung für das Fach Geologie (der Vater hatte darin eine Professur inne). Der SEV spuckt seine wenigen Fahrgäste 8.52 Uhr am Nationalparkbahnhof Bad Schandau aus, per pedes will ich den Treffpunkt Wanderparkplatz im Zahnsgrund erreichen. Die Zeit bis 10 Uhr soll genutzt werden, um mich sowohl mit meinem neuen Objektiv vertraut zu machen, als auch den Spaziergang entlang der Elbe bei traumhaft sonnigem Winterwetter zu geniessen. In Matrosenuniformen gekleidete junge Männer halten in Postelwitz bereits das erste Bier des Tages in Händen, kurz darauf lugt der Meeresgott Poseidon persönlich von Bord eines auf dem Trockenen liegenden Schiffes herüber. Klarer Fall von "Postelwitzer Schifferfastnacht", einer im Ort seit 400 Jahren gelebten Tradition.
Themen:
Exkursionen,
Geologie,
Sächsische Schweiz
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