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Freitag, 25. Dezember 2015

Eine Weihnachtsexkursion in den Geopark Porphyrland

Erdgeschichte erlebbar machen ist das Ziel des Geoparks Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V., ein Verein mit Sitz in Grimma. In diesem Jahr hat er seine Bewerbungsabsichten bei der UNESCO als internationaler Geopark bekanntgegeben und hofft nun auf dafür unentbehrliche Unterstützung aus Berlin. Denn Empfehlungsschreiben der jeweiligen Regierung sind unabdingbar, um als nationaler Akteur in Paris überhaupt gehört zu werden.

Was macht diese Region zwischen Wurzen und Rochlitz, zwischen Mügeln und Naunhof so einzigartig? Ihre Einzigartigkeit reicht zurück bis ins Perm vor etwa 299 bis 251 Mio. Jahren. Die variskische Gebirgsbildung nähert sich damals ihrem Ende; insbesonders erhob sich die Uralkette, welche den nordatlantischen mit dem nordasiatischen Kontinent verband: Pangäa bildete sich. Ein warmes bis heißes Klima war vorherrschend, in den Binnenmeeren vollzog sich ein dramatischer Artenschwund (z.B. Aussterben der Trilobiten). An Land entstanden erste Nadelwälder im Bereich des heutigen Europa, das Klima begünstigte ferner die Expansion von Reptilien (die ersten Schildkröten erscheinen).

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Türchen 24 | Adventskalender 2014

"Ist die heilige Christnacht klar,
so hoffe auf ein gutes Jahr."

"Wer Weihnachten in der Sonne begeht,
zu Ostern an dem Feuer steht."

Liebe Grüße nach Oschatz und herzlichen Dank für diese sehr passende Geburtstagskarte. :-)

Allen Lesern besinnliche Weihnachten und ... aufessen!

(24) Was halten Sie davon, Ihren Kindern zur Bescherung eine zusätzliche, nun ja, Freude zu bereiten? :-)
Stellen Sie dazu einfach einem Geschenk Ihrer Wahl zwei identische Verpackungen gegenüber - das Gewicht sollte auch in der gleichen Größenordnung liegen.

Los gehts!

Auf Karton 1 schreiben Sie: Karton 3 ist leer.
Auf Karton 2 schreiben Sie: Hier ist das Geschenk nicht.
Auf Karton 3 schreiben Sie: Das Geschenk befindet sich hier!

Die Regeln:

a) Nur in einem Karton befindet sich das Geschenk, die übrigen sind Mogelpackungen.
b) Nur auf einem Karton steht die Wahrheit geschrieben.
c) Das Kind darf nur einen einzigen Karton öffnen.

Na, in welchem Karton müssen Sie das Geschenk verstecken, damit die Logik das Kind zum Geschenk führt?

Sonntag, 14. Dezember 2014

Türchen 14 | Adventskalender 2014

"Hockt das Häschen mit Berthold im Schnee,
frisst es an Ostern schon den Klee."

"Wenn es vor Weihnachten nicht vorwintert,
so wintert es im Frühjahr nach."

Heute freue ich mich sehr über ein Türchen von Cindy.
Geniesse diesen dritten Advent und liebe Grüße an den DHV. :-)


Montag, 14. Januar 2013

Nachtrag: Die Sächsische Bergparade zu Gast in Leipzig | 22.12.2012

Bereits zum sechsten Mal innerhalb von 12 Jahren beehrten die Musikerinnen und Musiker, die Uniformträgerinnen und Uniformträger, die Bergbrüder und Bergschwestern jene auf den ersten Blick nur für ihren Kohlebergbau bekannte Stadt im Nordwesten Sachsens.

Fünf Bergmannskapellen aus dem Erzgebirge mit 202 Musikern und 507 Uniformträgern waren an der großen Bergparade beteiligt, die sich am Samstag, dem 22. Dezember 2012 durch die Leipziger Innenstadt bewegte.

Schon Mitte des 19. Jhd. engagierten sich Leipziger Kaufleute und Bahnpioniere im erzgebirgischen Kohlerevier. Albert Dufour (ein Leipziger Bankier) war damals der erste, der die wirtschaftliche Bedeutung erkannte und 1845 ein größeres Steinkohlebergwerk in Lugau kaufte. Nach dem Ersten Weltkrieg ging es der Stadt Leipzig vor allem um die sichere Versorgung ihres Gaswerkes mit Steinkohle aus dem Erzgebirge. 1919 kaufte die Stadt deshalb für über 23 Millionen Mark Oelsnitzer Bergbauaktien und wurde Hauptaktionär der Schächte "Gewerkschaft Deutschland". Es waren auch Leipziger Ingenieure, die eine Vielzahl der Schächte sowie eine Bergarbeitersiedlung planten. Insgesamt acht Schächte in und bei Oelsnitz gehörten zu den Stadtwerken und unterstanden der Aufsicht des Leipziger Rathauses.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs sorgte ein Volksentscheid am 22. August 1946 dafür, dass die Stadt ihre Unternehmen im Erzgebirge verlor, da diese als "Rüstungs- und Kriegsgewinnlerbetriebe" eingestuft wurden.

Höhepunkt einer jeden Parade ist zweifelsohne das Abschlusskonzert auf dem Augustusplatz, welches in voller Länge auf dem zweiten der unten verlinkten Videos sowohl zu sehen als auch zu hören ist. Unter der Leitung von Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider spielten die Musiker vor der prächtigen Kulisse der Oper Leipzig mehrere Stücke, dabei umringt von Tausenden Besuchern auf dem Augustusplatz. Der Vorsitzende des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, Dr. Henry Schlauderer, zeigte sich folglich auch zufrieden mit der Anteilnahme, indem er bekundete: "Wir sind gern hier. Die Resonanz und das Interesse sind doch auch für uns überwältigend. Jedenfalls hoffen wir, und spüren das auch, dass wir Ihnen damit eine Freude bereiten konnten."



Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten 2012 | Gedichte

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
           
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph Eichendorff, Erstdruck 1837)

Ein Sterbender

Am Fenster sitzt er, alt, gebrochnen Leibes,
Und trommelt müßig an die feuchten Scheiben;
Grau ist der Wintertag und grau sein Haar.
Mitunter auch besieht er aufmerksam
Der Adern Hüpfen auf der welken Hand.
Es geht zu Ende; ratlos irrt sein Aug
Von Tisch zu Tisch, drauf Schriftwerk aller Art,
Sein harrend, hoch und höher sich getürmt.
Vergebens! Was er täglich sonst bezwang,

Es ward ein Berg; er kommt nicht mehr hinüber.
Und dennoch, wenn auch trübe, lächelt er
Und sucht wie sonst noch mit sich selbst zu scherzen;
Ein Aktenstoß, in tücht'gen Stein gehauen,
Es dünket ihn kein übel Epitaph.
Doch streng aufs neue schließet sich sein Mund;
Er kehrt sich ab, und wieder mit den grellen
Pupillen starrt er in die öde Luft
Und trommelt weiter an die Fensterscheiben.

Freitag, 30. Dezember 2011

Heiligabend 2011


Ankunft der drei Hirten


Hirten und Könige im Rund


Alles lauscht. Alles?

Am Anfang war das Licht





Samstag, 25. Dezember 2010

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Weihnachten

[...] "Wir sitzen schweigend. Meine Schwester und ich. Die Geräusche sind verschwunden, und wir sitzen einfach nur da. Ich verstecke mich. Mein Vater ist weg.
In den nächsten Tagen bin ich viel weg. Wir fahren nach Berlin, wo mein Vater beerdigt werden soll. Ich verstecke mich, damit mein Vater nicht beerdigt werden kann. Meine Mutter findet mich. [...]

Ein Jahr später sah ich meinen Vater zum letzten Mal. Es ist auf einer Skipiste in Norwegen. Ich rase wie ein Besessener die schwarzen Pisten hinab. Ich nutze meine ganze Technik, die ich gelernt habe. In die Knie gehen, die Hüften einsetzen.
Ich wedele von Seite zu Seite, ohne zu bremsen, überhole alle anderen - viele rufen. Ich hole ihn für einen kurzen Augenblick ein. Wir lächeln uns zu. Ich falle wieder etwas zurück, aber ich setze alle meine Kraft und mein ganzes Können ein und hole ihn wieder ein. Er lächelt. Ich lächle zurück.
Doch je mehr er lächelt, desto langsamer werden meine Skier. Schließlich bleibe ich stehen und schaue nur dem schwarzen Schatten hinterher, der hinter dem Hügelkamm verschwindet. Ich rase hinter ihm her, aber er ist und bleibt verschwunden.
Ich stehe lange auf der Piste. Ganz allein. Niemand kann mich sehen. Ich friere nicht, habe eine Schale um mich herum. Eine Schale, die mich vor dem Tod schützt, vor dem Leben, vor den Gefühlen. Mein Leben. Ich spüre aber noch etwas anderes. Ich schaue in den Himmel und weiß, dass er immer bei mir ist. Der Tod bringt uns wieder zusammen. Irgendwann. Ich weiß, er ist tot. Und ich weiß, dass ich geboren wurde, um zu sterben. Aber auch, dass ich mein Leben ganz leben soll."
(Hosea Dutschke, 41, zum Tod seines Vaters Rudi Dutschke vor 30 Jahren)
Man soll sein Leben ganz leben. Na dann.