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Donnerstag, 14. Mai 2015

Bärlauchbratlinge, Gierschsalat & Waldmeistersmoothie - ein Wildkräuter-Workshop

Rad gefahren sind wir am Männertag auch, doch unsere Tagesziele hatten eher mit botanisch-kulinarischer Neugierde denn mit alkoholinduzierter Glückseligkeit zu tun. Diesmal bedurfte es keiner 200 km wie anno 2014 bis zum ersten Etappenziel, nach 17 km schon stellten wir die Rennräder auf dem 2 ha großen Areal des Botanischen Gartens Oberholz in Großpösna ab.

Das hiesige Team aus Biologen, Pädagogen und naturkundlich Interessierten ist sehr bemüht, die Außenwahrnehmung der Einrichtung zu schärfen, ihre mannigfaltigen Angebote in attraktive Veranstaltungen zu schnüren. Insofern waren wir zwei auch ein klein wenig Versuchskaninchen bei der Erstauflage des "Wildkräuter-Workshops". Ich musste schmunzeln als wir uns - mit Sammelschüsseln und Messern bewaffnet - vorbei am rosterausspuckenden Grill der Herrengesellschaft ab 10.35 Uhr auf Bärlauchjagd begaben. Vornehmlich weiblich war das Publikum der Sammler-Fraktion, einige Herren (die Kids eingeschlossen) begleiteten uns dennoch (ob aus ehrlichem Interesse oder zur Wahrung des Familienfriedens blieb offen :-)). Meine Erfahrungen mit essbaren Wildpflanzen allgemein fußen auf diverser Survival-Literatur, u.a. von Rüdiger Nehberg.

Montag, 6. April 2015

So riecht und schmeckt der Frühling – Bärlauchpesto selbst gemacht

Wenn die ersten wärmenden Sonnenstrahlen den Boden des Auwaldes erreichen, zögerliches Vogelgezwitscher durch die noch kahlen Wipfel schallt, dann wird aufmerksamen Menschen- und Hundenasen der typisch würzige Duft des Bärlauchs nicht entgehen. Auf unseren regelmäßigen Laufrunden konnten wir mit Staunen beobachten, wie schnell sich der braune Waldboden in ein grünes Meer verwandelte. Nur wenige Wochen sind es, in denen das zarte Grün vor der Blüte genießbar und in der Küche willkommen ist. Und so dauerte es nicht lange, bis auch wir tief in den Wald vordrangen und möglichst fernab von Straßen und den üblichen Gassirouten unseren Korb füllten.

Ein Pfad im Auwald.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Türchen 10 | Adventskalender 2014

"Ist Dezember mild mit vielem Regen,
dann hat's nächstes Jahr sehr wenig Segen."

"Christmond im Dreck
macht der Gesundheit ein Leck."

Hier schreibt die Kati...

Beim Stutenkerl (oder auch Weckmann) handelt es sich um eine süße Tradition, die – wie so vieles andere auch – vor allem in der Adventszeit gebacken und genossen wird. Das Gebäckstück aus Hefeteig soll den Bischof Nikolaus von Myra darstellen, der im 4. Jahrhundert in Kleinasien wirkte. Der Einlegebrauch, also das nächtliche Befüllen der geputzten Stiefel, geht auf die Legende von drei Jungfrauen zurück, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden. Ursprünglich war der 6. Dezember der Tag der Weihnachtsbescherung; dies ist in einigen Ländern bis heute so. Doch im Zuge der Reformation wurde die Bescherung auf den 24. Dezember verlegt und die Gaben fortan vom Christkind gebracht. Im US-amerikanischen Sprachraum zeugt der Name Santa Claus aber noch heute von der Verbindung zu Nikolaus von Myra.