Wir befinden uns auf dem Rückweg von einem Tagesausflug nach Stettin, der aufgrund des Wetters leider keinen allzu positiven ersten Eindruck dieser aus geografischer und historischer Sicht interessanten Stadt an der Odermündung hinterlassen hat. Unser nächstes Ziel heißt Gartz, dort wollen wir einem Vortrag über die Vögel des Glücks lauschen.
Der Großteil Ostdeutschlands wird von Tiefland gebildet. Die mehrmaligen Vereisungen sowie die Erosions- und Sedimentationsvorgänge der Zeiten zwischen den Eisvorstößen und der Nacheiszeit haben eine Landschaft geschaffen, die teils duch weite Ebenen, teils durch wellige Höhenzüge, Talungen und Seen geprägt wird. Geformt wurde das Landschaftsbild hier zwischen Stralsund und Frankfurt (Oder) im wesentlichen von den pleistozänen Vereisungen mitsamt ihrer Begleiterscheinungen. Infolge eines Abfalls der Jahresmitteltemperaturen rückten die skandinavischen Gletscher mehrmals über das Ostseegebiet nach Süden vor, breiteten sich als geschlossene Inlandeismassen über große Gebiete des Tieflandes im Norden aus und hinterließen beim Abschmelzen den bei ihrem Vorrücken aus dem Untergrund aufgenommenen Gesteinsschutt. Diese Sedimente weisen im Durchschnitt eine Mächtigkeit von 50 - 100 Meter auf – in lokalen Depressionen über 400 Meter.
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Samstag, 7. November 2015
Sonntag, 24. August 2014
See, Land, Stadt - ein Reisetagebuch
9. August
Die Kunst bei der Planung von MFGs besteht darin, mit minimalem Aufwand das Auto maximal zu füllen. Dies Kunststück gelang uns ab Pechbrunn bei Marktredwitz in der Tat, doch da hatten wir keine Ahnung, was noch kommen würde: Zahlreiche Staus zwangen uns hinter Regensburg zum Verlassen der Autobahn, sodass der Zeitplan unserer Mitfahrer in Gefahr geriet. Zu allem Überfluss wurde deren Zug ab Rosenheim durch SEV ersetzt - eine Entscheidung musste her. Die beiden im strömenden Regen absetzen und zum Tagesziel fahren oder einen Abstecher nach Kufstein einlegen? Drei (!) Minuten vor Abfahrt des Zuges erreichten wir den Bahnhof von Kufstein, verabschiedeten die Passagiere ... und zuckelten eine Viertelstunde später hinter 50 unüberholbaren Enten her. Was sollte diese Strafe denn bloß?!
Die Kunst bei der Planung von MFGs besteht darin, mit minimalem Aufwand das Auto maximal zu füllen. Dies Kunststück gelang uns ab Pechbrunn bei Marktredwitz in der Tat, doch da hatten wir keine Ahnung, was noch kommen würde: Zahlreiche Staus zwangen uns hinter Regensburg zum Verlassen der Autobahn, sodass der Zeitplan unserer Mitfahrer in Gefahr geriet. Zu allem Überfluss wurde deren Zug ab Rosenheim durch SEV ersetzt - eine Entscheidung musste her. Die beiden im strömenden Regen absetzen und zum Tagesziel fahren oder einen Abstecher nach Kufstein einlegen? Drei (!) Minuten vor Abfahrt des Zuges erreichten wir den Bahnhof von Kufstein, verabschiedeten die Passagiere ... und zuckelten eine Viertelstunde später hinter 50 unüberholbaren Enten her. Was sollte diese Strafe denn bloß?!
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Abendlicher Blick vom Balkon. |
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Montag, 17. Februar 2014
Kurzurlaub im Bayerischen Wald
Während ich vor einem Jahr noch durch winterliche Heimatgefilde tigerte, auf der Suche nach Überraschungseiern in Baumhöhlen, stand dem nun das denkbar interessantere Ausflugsprogramm gegenüber. Ein Kurztrip in Begleitung.
Tag 1
Wenn man schon auf den Pkw für den Weg von A nach B angewiesen ist, sollte man sich mindestens um Mitfahrer bemühen.
Sprachs und erhielt am Vortag gleich zwei Anrufe potentieller Interessenten unserer Tour in die Hauptstadt der Oberpfalz. Pünktlich um 8.25 Uhr rollten wir bei stürmischem Südwind (ich schätze, der hat locker 1 l mehr auf 100 km gekostet) auf die A 38 und wechselten später über zur A 9. Rein zufällig verließen wir bei Berg kurz die Autobahn, um am gleichnamigen Rasthof den Beinen und der Blase etwas Bewegung zu gönnen; im Juni 2011 machten wir hier zuletzt Station - damals mit den eindeutig ökologischeren Fortbewegungsmitteln.
Tag 1
Wenn man schon auf den Pkw für den Weg von A nach B angewiesen ist, sollte man sich mindestens um Mitfahrer bemühen.
Sprachs und erhielt am Vortag gleich zwei Anrufe potentieller Interessenten unserer Tour in die Hauptstadt der Oberpfalz. Pünktlich um 8.25 Uhr rollten wir bei stürmischem Südwind (ich schätze, der hat locker 1 l mehr auf 100 km gekostet) auf die A 38 und wechselten später über zur A 9. Rein zufällig verließen wir bei Berg kurz die Autobahn, um am gleichnamigen Rasthof den Beinen und der Blase etwas Bewegung zu gönnen; im Juni 2011 machten wir hier zuletzt Station - damals mit den eindeutig ökologischeren Fortbewegungsmitteln.
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Donnerstag, 3. Januar 2013
Silvester im Bergdorf
Leichter Schneefall hat eingesetzt als wir gegen 8 Uhr am Abend den kleinen Gasthof verlassen. Von drinnen dringt warmes Licht durch die teilweise beschlagenen alten Holzfenster in die kalte Nacht. Mit einem Hauch von Wehmut blicke ich ein letztes Mal über Pferdekoppel und Skihang hinweg zu unserer Heimat der vergangenen 4 Tage. Dieses rustikale Häuschen mit dem bodenständigen Charme seiner bäuerlichen Bewohner passte einfach zu mir. Ich hatte alles was ich brauchte. Und was ich nicht hatte, brauchte ich auch nicht. Ich schließe die Autotür und rolle in Richtung NW davon - einem neuen Jahr mit neuen Erlebnissen, neuen Menschen und neuem Wissen entgegen.
28.12.12 - Ein Flug gen Westen, ein Flug gen Osten
T. rief am frühen Vormittag an, erkundigte sich nach unserem Plan. Wir wollten nach der langen Zwangspause nämlich unbedingt die Option auf einen Flug wahren und verschoben die Abreise ins Riesengebirge deshalb um einen Tag. Nichtsdestotrotz stand der gepackte Koffer Zuhause griffbereit, um ihn auf der Heimfahrt einladen zu können. Kurz und knapp: Unser Küken konnte am Berg ihren Erstflug machen, für längere Luftspaziergänge war die Strömung aber leider zu schwach.

17 Uhr schließlich brachen wir zu zweit in Richtung Tschechische Republik auf, die Schirme dabei vorsichtshalber neben der Skiausrüstung im Kofferraum liegend.
28.12.12 - Ein Flug gen Westen, ein Flug gen Osten


17 Uhr schließlich brachen wir zu zweit in Richtung Tschechische Republik auf, die Schirme dabei vorsichtshalber neben der Skiausrüstung im Kofferraum liegend.
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Sonntag, 2. Dezember 2012
Kurztrip nach Mittelfranken
Am 27. November 2011 hieß es an dieser Stelle:
Aber man kann nicht darauf gefasst sein. Nie.
---
Aus guten Gründen wurde meine Teilnahme an der DHV-Jahreshauptversammlung in 2011 abgesagt und so war ich heuer verständlicherweise froh darüber, zur diesjährigen Auflage fast unbeschwert reisen zu können. Zugegeben, "unbeschwert" trifft den Kern der Sache nicht ganz, denn die Minimierung meines ökologischen Reisefußabdrucks gestaltete sich spannend.
Fracht: 85 kg
Strecke: 330 km
Reiseziele: Nürnberg (Besichtigung der Altstadt), Gunzenhausen (DHV-Tagung)
Zeitfenster Anreise: Freitag 16 Uhr bis Samstag 12 Uhr
Zeitfenster Abreise: Sonntag 14 Uhr bis Sonntag 22 Uhr
Ich musste leider schnell einsehen, dass ein Radprojekt mit den beabsichtigten Zielen nicht vereinbar war. Die Nutzung des Pkw fiel aufgrund nicht vorhandener Mitfahrer ebenfalls aus. Blieben die Bahn und www.mitfahrgelegenheit.de.
"Wir fahren das Bett gemeinsam ins Zimmer. Ich am Fußende, die blonde Krankenschwester am Kopfende. Er atmet tief und regelmäßig, hat einen kleinen Beutel mit Blut neben dem soeben geflickten rechten Bein liegen. Die Augen sind etwas geschwollen und ruhen fast unbewegt in einem Meer aus Tränenflüssigkeit. Aber ich kann ihn nach der Vollnarkose bereits wieder ansprechen und - erleichtert - feststellen, dass er meinen Namen kennt. Meine linke Hand streicht seine Haare zum Scheitel, die rechte zieht die Decke über die freiliegende Schulter. Mehr kann man im Moment nicht tun. Ich werde noch bis zum Abendbrot bleiben."Heute nun, ein Jahr später, hat sich der Gesundheitszustand der oben beschriebenen Person auf einem Niveau eingependelt, dass wohl am besten durch das Attribut stabil gekennzeichnet ist. Trotzdem ist man jeden Tag aufs Neue gefasst, von der einen, von der finalen Nachricht eingeholt zu werden. Ach was sag ich, gefasst kann man darauf nicht sein. Man kann sich einreden, gefasst zu sein; man kann sich einreden, rational und nüchtern zu bewerten; man kann sich über Mini-Fortschritte freuen, darüber, dass das gestern Erzählte heute noch in Teilen präsent ist; darüber, dass die Erdnüsse wieder schmecken; darüber, dass der Vorhang vor den breiten Fenstern noch aufbleiben soll, um das letzte Licht des Tages nicht zu verpassen; darüber, dass man ein zweites Mal Suppe holen soll.
Aber man kann nicht darauf gefasst sein. Nie.
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Aus guten Gründen wurde meine Teilnahme an der DHV-Jahreshauptversammlung in 2011 abgesagt und so war ich heuer verständlicherweise froh darüber, zur diesjährigen Auflage fast unbeschwert reisen zu können. Zugegeben, "unbeschwert" trifft den Kern der Sache nicht ganz, denn die Minimierung meines ökologischen Reisefußabdrucks gestaltete sich spannend.
Fracht: 85 kg
Strecke: 330 km
Reiseziele: Nürnberg (Besichtigung der Altstadt), Gunzenhausen (DHV-Tagung)
Zeitfenster Anreise: Freitag 16 Uhr bis Samstag 12 Uhr
Zeitfenster Abreise: Sonntag 14 Uhr bis Sonntag 22 Uhr
Ich musste leider schnell einsehen, dass ein Radprojekt mit den beabsichtigten Zielen nicht vereinbar war. Die Nutzung des Pkw fiel aufgrund nicht vorhandener Mitfahrer ebenfalls aus. Blieben die Bahn und www.mitfahrgelegenheit.de.
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Sonntag, 8. Februar 2009
Weinanbau in Südafrika
Ein interessanter Radiobeitrag brachte mich heute dazu, ein wenig zur Geschichte des Weinbaus in Südafrika zu lesen.
Die Weinlese in Südafrika kann auf eine 350jährige Geschichte blicken und mit 700 Mio. produzierten Litern pro Jahr nimmt das Land heute Platz 9 unter den weltgrößten Produzenten ein. Es wird Zeit, den Vino vor Ort zu verkosten ... so wie ein Freund (siehe seine Bilder von Stellenbosch und Umgebung).


Die Weinlese in Südafrika kann auf eine 350jährige Geschichte blicken und mit 700 Mio. produzierten Litern pro Jahr nimmt das Land heute Platz 9 unter den weltgrößten Produzenten ein. Es wird Zeit, den Vino vor Ort zu verkosten ... so wie ein Freund (siehe seine Bilder von Stellenbosch und Umgebung).

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